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Samstag, 21. Juli 2018

Photo: Claudia Herzog

Opernhaus Zürich

Andreas Homoki

. Der Verwaltungsrat der Opernhaus Zürich AG hat den seit 2012 laufenden Vertrag mit Intendant Andreas Homoki um weitere drei Jahre bis 2025 verlängert.

Als Sohn einer ungarischen Musikerfamilie wurde Andreas Homoki 1960 in Deutschland geboren und studierte Schulmusik und Germanistik in Berlin. Schon während seines Studiums hospitierte er bei Harry Kupfer an der Komischen Oper und assistierte ihm später bei verschiedenen Gastinszenierungen u.a. bei den Salzburger Festspielen. 1987 ging Andreas Homoki als Regieassistent und Abendspielleiter an die Kölner Oper, wo er bis 1993 engagiert war und regelmäßig mit Willy Decker zusammenarbeitete. In den Jahren 1988 bis 1992 war er ausserdem Lehrbeauftragter für szenischen Unterricht an der Opernschule der Musikhochschule Köln. Hier entstanden erste eigene Inszenierun­gen.

1992 führte ihn seine erste Gastinszenierung nach Genf. Von 1993 bis 2002 war Andreas Homoki als freier Opernregisseur tätig. 1996 debütierte er an der Komischen Oper Berlin mit Falstaff, es folgten Die Liebe zu drei Orangen (1998) sowie im Jahre 2000 Die lustige Witwe. 2002 wurde Andreas Homoki als Nachfolger von Harry Kupfer zum Chefregisseur der Komischen Oper Berlin berufen. 2003 übernahm Andreas Homoki zunächst kommissarisch die Intendanz, in die er mit Beginn der Spielzeit 2004/05 offiziell berufen wurde. Während seiner Intendanz an der Komischen Oper Berlin trat er mit Neuinszenierungen u.a. am Théâtre du Châtelet in Paris, an der Bayerischen Staatsoper München, am New National Theatre Tokyo an der Sächsischen Staatsoper Dresden und der Hamburgischen Staatsoper hervor.

Seit Beginn der Spielzeit 2012/13 ist Andreas Homoki Intendant des Zürcher Opernhauses und inszenierte in seiner Zürcher Spielzeit Der fliegende Holländer (Koproduktion mit der Mailänder Scala und der Norwegischen Staatsoper Oslo), Lady Macbeth von Mzensk, Fidelio und Lohengrin (Koproduktion mit der Wiener Staatsoper).

Andreas Homoki ist seit 1999 Mitglied der Akademie der Künste Berlin.

www.opernhaus.ch

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