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Mittwoch, 14. November 2018

Photo: Claudia Herzog

Opernhaus Zürich

Christian Spuck

. Der Vertrag von Christian Spuck am Opernhaus Zürich wird bis 2025 verlängert. Dies hat der Verwaltungsrat des Opernhauses auf einer Pressekonferenz angekündigt.

Seine tänzerische Ausbildung erhielt Christian Spuck an der John Cranko Schule in Stuttgart. Als Absolvent tanzte er 1993 zunächst mit Jan Lauwers? Needcompany und mit Anne Teresa de Keersmakers Ensemble ROSAS und wurde 1995 Mitglied des Stuttgarter Balletts. In den Jahren 1994 bis 1996 war Spuck außerdem choreografischer Assistent von Marco Santi. Seine erste Choreografie erarbeitete er im Jahr 1996 für die Reihe "Junge Choreografen" der Stuttgarter Noverre-Gesellschaft (Duo/Towards The Night). 1998 folgte seine erste choreografierte Uraufführung der "Passacaglia" beim Stuttgarter Ballett. Seit dieser Zeit schuf Spuck Tanzstücke für das Stuttgarter Ballett und zahlreiche weitere Compagnien in Deutschland, Europa und Nordamerika. Im Jahr 2001 wurde er von Ballettintendant Reid Anderson zum Hauschoreografen ernannt. Dabei fördert er maßgeblich das moderne Profil der Compagnie. Seine Choreografien werden weltweit von renommierten Ballettensembles und bekannten Ballett-Stars getanzt. Nach seinen ersten beiden großen Handlungsballetten "Lulu" (2003) und "Der Sandmann" (2006) setzte Spuck die erfolgreiche Serie fort, darunter "Die Kinder" (2004, nach dem Drama von Edward Bond) und "Leonce und Lena" (2008, nach Georg Büchner), "The Return of Ulysses" (2006), sowie "Don Q." (2007). Daneben schrieb Christian Spuck auch zahlreiche erfolgreiche Einakter für die internationalen Bühnen. Seit dem Jahr 2005 hat Spuck seinen Wirkungskreis im Bereich Musiktheater weiter ausgedehnt: Am Heidelberger Theater inszenierte er 2005 erstmals die Oper "Berenice", im Juni 2009 folgte mit großem Erfolg die Oper "Orphée et Euridice".

www.opernhaus.ch

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