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Sonntag, 23. Februar 2020

Photo: Privat

Landestheater Linz

Enrico Calesso

. Enrico Calesso (Generalmusikdirektor am Mainfranken Theater Würzburg) wird ständiger Gastdirigent des Landestheaters Linz. Der Venezianer gilt als Verdi-Spezialist mit Erfolgen auch an den Opernhäusern von Florenz und Venedig.

Enrico Calesso (geb. in Treviso, Italien) ist seit 2011 Generalmusikdirektor am Mainfranken Theater Würzburg.

2011/2012 hat er als Assistent bei den Begrenzer Festspielen für die Seebühnenproduktion Andrea Chenier über 20 Vorstellungen dirigiert. Davor war er ab 2008 für drei Spielzeiten Musikalischer Leiter der Oper Klosterneuburg bei Wien. Von 2007 bis 2010 war er als Kapellmeister am Theater Erfurt engagiert.

Enrico Calesso dirigierte unter anderem das Gewandhaus Orchester Leipzig, das Orchester des Maggio Musicale in Florenz, das Orchestra Filarmonica del Teatro La Fenice, die Wiener Symphoniker, das Bruckner Orchester Linz, das Radio Symphonie-Orchester Wien, die Münchner Symphoniker, die Berner Symphoniker, die Neue Philharmonie Westfalen, das Haydn Orchester Bozen, die Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin, die Norddeutsche Philharmonie Rostock, das Orchestre Symphonique de Mulhouse, das Philharmonische Orchester Erfurt, die Nordwestdeutsche Philharmonie, die Jenaer Philharmonie sowie die Filarmonia Veneta Malipiero.

Seit der Spielzeit 2015/2016 gastierte Enrico Calesso regelmäßig am Teatro La Fenice in Venedig, zuletzt mit der sehr erfolgreichen Produktion von Valtinonis Pinocchio und u. a. mehrfach mit Verdis La traviata. Mit dieser Oper hat er in der Spielzeit 2018/2019 an der Oper in Florenz – Maggio Musicale Fiorentino und an der Oper Leipzig mit dem Gewandhaus Orchester debütiert.

Er leitete in den letzten Jahren zahlreiche neue Produktionen, u. a. Tristan und Isolde, Lohengrin, Salome, Ariadne auf Naxos, Wozzeck, The Rake’s Progress, Madama Butterfly, La Bohème, Carmen, Otello, Macbeth, La traviata, La Sonnambula, L’Africaine, Les Huguenots, Les Vêpres siciliennes, Nixon in China. Er pflegt eine intensive Forschung des Schaffens von Mozart und Rossini, mit diversen Produktionen von Le nozze di Figaro, Don Giovanni, Così fan tutte, Die Entführung aus dem Serail, Idomeneo, Die Zauberflöte, l’Italiana in Algeri, La Cenerentola, Il Barbiere di Siviglia. Außerdem Werke aus dem Barockrepertoire, wie Galuppis Alessandro nell’Indie und Cherubinis Ifigenia in Aulide. Im Konzertwesen dirigierte er u. a. die kompletten Beethoven und Brahms-Sinfonien; darüber hinaus setzt er gerade den Zyklus der Bruckner- und Mahler-Sinfonien um. Enrico Calesso besuchte die Dirigierklasse von Uroš Lajovic an der Universität Wien und schloss das Studium mit Auszeichnung und Würdigungspreis ab. Davor schloss er sein Klavierkonzertfachstudium in Venedig am dortigen Konservatorium Benedetto Marcello bei Anna Colonna Romano und parallel dazu sein Philosophiestudium bei Emanuele Severino an der Universität Venedig mit Auszeichnung ab.

www.andestheater-linz.at

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