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Montag, 1. Juni 2020

Photo: Jens Großmann

Staatsoperette Dresden

Johannes Pell

. Johannes Pell übernimmt zur nächsten Saison das Amt des Chefdirigenten bei der Staatsoperette Dresden.

Johannes Pell wurde 1982 in Linz geboren. Nach der Mitgliedschaft bei den Florianer Sängerknaben und einem Klavierstudium von 1994 bis 1999 am Bruckner-Konservatorium Linz setzte er von 1999 bis 2005 das Klavierstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien fort. Parallel dazu studierte er von 2003 bis 2005 Chordirigieren am Mozarteum Salzburg bei Prof. Karl Kamper. Anschließend begann er am Konservatorium der Stadt Wien bei Prof. Georg Mark Dirigieren zu studieren. Gleichzeitig wirkte er als Korrepetitor und Assistent u.a. am Theater an der Wien, bei der Oper Klosterneuburg, dem Opernfestival Jennersdorf, der Wiener Singakademie, dem Salzburger Bachchor und dem Wiener Jeunesse Orchester. Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie Bertrand de Billy, Marc Minkowski, Ivor Bolton, Adam Fischer, Philippe Jordan und Andres Orosco Estrada zusammen. Nach seinem Dirigierdiplom im Jahr 2009 wurde er ans Theater Erfurt als Korrepetitor engagiert und leitete dort bereits im ersten Jahr zahlreiche Operetten und Musicals wie z.B. „Die Csárdásfürstin“, „Im Weißen Rössl“, und „My Fair Lady.“ In der Saison 2010/11 war Johannes Pell am Erfurter Haus als Zweiter Kapellmeister tätig. Er dirigierte dort u.a. „Die Fledermaus“, die Wiederentdeckung von Albert Diedrichs Oper „Robin Hood“, „Nabucco“, „Orpheus in der Unterwelt“, „Der Freischütz“ und „Hänsel und Gretel“. Zu Johannes Pells größten Erfolgen in Erfurt zählen die musikalische Einstudierung von „Gräfin Mariza“ im Dezember 2012 und die deutsche Erstaufführung von „Die Schatzinsel“ von Frank Schwemmer. Ab Januar 2012 betreute er am Theater Bern die Produktion von „Orpheus in der Unterwelt“. Im Sommer 2013 leitete er bei den Schloßfestspielen in Schwerin „Die Fledermaus“, die er vorher auch am Mainfrankentheater in Würzburg dirigiert hatte. Ab der Saison 2013/14 war Johannes Pell Erster Kapellmeister an der Oper Bonn und leitete dort die Premieren-Produktion der Oper „Pinocchio“ von Jonathan Dove sowie „Aida“, „Die Zauberflöte“, „Tosca“ und „Hänsel und Gretel.“ 2014 debütierte er mit der „Fledermaus“ an der Volksoper Wien und dirigierte dort zahlreiche weitere Operetten-Aufführungen. In der Spielzeit 2014/15 dirigierte Johannes Pell an der Oper Leipzig die Neuproduktion der Kinderoper „Alladin und die Wunderlampe“ von Nino Rota mit dem weltberühmten Gewandhausorchester. 2015 gab es weitere Debüts für Johannes Pell: beim Brucknerorchester in Linz, an der Oper Graz mit „Tosca“ sowie am Opernhaus Wuppertal mit „Salome.“ 2015/16 leitete er an der Wiener Volksoper u.a. die Wiederaufnahme von „Die lustige Witwe“ und Aufführungen der „Fledermaus“. In Bremerhaven dirigierte er „Madame Pompadour“, in St. Gallen „Tosca“ und leitete Sinfoniekonzerte in Erfurt, Leipzig und Bonn. Seit der Spielzeit 2016/17 ist Johannes Pell Erster Kapellmeister an den Wuppertaler Bühnen. Als Gast leitete er die Neuproduktion von „La Bohème“ in Nordhausen, eine Aufführung „Die Csárdásfürstin“ an der Staatsoperette Dresden sowie Konzerte mit der Neuen Lausitzer Philharmonie und dem Leipziger Symphonieorchester, bei dem er bereits seit 2010 regelmäßiger Gastdirigent ist. Im Sommer 2019 dirigierte er bei der Sirius-Stiftung im russischen Sotschi Konzerte mit dem dortigen Sotschi-Sinfonieorchester. Zuletzt war er als Gastdirigent am Pfalztheater Kaiserslautern mit „La Traviata“.

www.staatsoperette.de

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