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Freitag, 30. Oktober 2020

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Christoph Poppen und das Rundfunk-Sinfonierochester Saarbrücken (März 2007)


“Die beiden traditionsreichen deutschen Rundfunk-Sinfonieorchester von Saarbrücken und Kaiserslautern zu einer Einheit verschmelzen“ - Christoph Poppen, Chefdirigent des Rundfunk-Sinfonieorchesters Saarbrücken steht vor dieser sehr ungewöhnlichen Herausforderung. Im September 2007 wird er zum ersten Mal das neue fusionierte Orchester namens “Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern” dirigieren. Das Saisonprogramm wird am 15. Mai auf einer Pressekonferenz in Saarbrücken vorgestellt. Poppens neue Rolle, die Entwicklung dieses zusammengeschlossenen Orchesters künstlerisch zu lenken, ist eine nur natürliche Entwicklung seiner ausnehmend facettenreichen Karriere.

Christoph Poppen, der seine Laufbahn als Sologeiger und Kammermusiker begann, war zuletzt elf Jahre künstlerischer Leiter des Münchener Kammerorchesters. Seine Programme, die auf der Gegenüberstellung von klassischem und zeitgenössischem Repertoire basierten, beinhalteten viele Auftragswerke. Mit einer ähnlichen Vision erarbeitet er auch die Programme mit seinem neuen Orchester in Saarbrücken. In dieser Saison, seiner ersten als Chefdirigent des Orchesters, liegt der Schwerpunkt auf den Werken von Mendelssohn und Matthias Pintscher. Poppen eröffnete die Spielzeit nach diesem Motto mit Pintschers Hérodiade-Fragmenten, gekoppelt mit Beethovens 4. Klavierkonzert sowie mit Mendelssohns „Hebriden“ und seiner italienischen Sinfonie. Darauf folgte ein Konzert mit der Uraufführung von Søren Nils Eichbergs Cellokonzert und Mendelssohns erster Sinfonie. Abschluss des Mendelssohn-Zyklus wird eine Aufnahme der gesamten Symphonien sein, die im Herbst 2007 veröffentlicht wird.

Im Herzen von Europa gelegen (Dreiländereck Deutschland, Frankreich und Luxemburg), hat sich das Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken dem stetigen internationalen kulturellen Austausch mit seinen Nachbarländern verschrieben; so tauscht es regelmäßig Aufführungen mit dem Orchestre National de Lorraine in Metz (Frankreich) und dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg aus. Das Orchester spielt in der kulturellen Integration der Region Saarland-Lorraine-Luxembourg eine wichtige Rolle, und dank seiner Beteiligung an den “Deutsch-Französischen Konzerten”, einer Sendereihe im Hörfunk des Saarländischen Rundfunks, kann es seit 50 Jahren in ganz Europa gehört werden. Im Rahmen seiner zweiten Japan-Tournee unter der Leitung seines Ersten Gastdirigenten Stanislaw Skrowaczewski führte das Orchester im November 2006 alle Sinfonien von Beethoven auf, die Anfang 2007 auf CD erschienen (Oehms Classics). Beim selben Label sind auch die Sinfonien Anton Bruckners erschienen, die 2002 mit dem "Cannes Classical Award" ausgezeichnet wurden.

Neben seiner Funktion als Chefdirigent in Saarbrücken ist Christoph Poppen ein gefragter Gastdirigent. In den kommenden Monaten wird er u.a. das Montreal Symphony Orchestra, das Orquestra Sinfonica do Estado de Sao Paulo und die Stuttgarter Philharmoniker dirigieren. Im März geht er mit dem Münchener Kammerorchester und im April mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen auf Tournee.

In seiner umfassenden Diskographie finden sich Werke von Komponisten wie Tigran Mansurian, Aram Chatschaturian, Sofia Gubaidulina, Karl Amadeus Hartmann sowie Mozart, Schubert, Schumann und Haydn, darunter mehrere Aufnahmen für ECM Records.


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