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Mittwoch, 6. Juli 2022

Photo: Daniel Ernst, Fotolia LLC

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Cellovirtuose Mischa Maisky gastiert in Dresden

Erster gemeinsamer Auftritt des Cello-Klavier-Duos in Dresden


Vor der barocken Kulisse des Palais im Großen Garten in Dresden kommt es am Sonntag, 28. August, 19.30 Uhr zu einer Premiere: An dieser neuen MUSIKSOMMER-Spielstätte wird der lettische Cellovirtuose Mischa Maisky vor deutschem Publikum erstmals mit seiner Tochter, der Pianistin Lily Maisky auftreten. Vater und Tochter spielen u. a. Werke von Bach, Schubert und Schumann.

Das alte Testament des Cellospiels: Wenn von Johann Sebastian Bachs sechs Cellosuiten die Rede ist, dann nicht selten unter dieser Bezeichnung. 2000, im Jubiläumsjahr des Barockkomponisten spielte Mischa Maisky in Zürich Bachs Gesamtwerk für Solocello an einem einzigen Tag in drei Konzerten. Im Großen Palais ist daraus die Suite Nr. 1 G-Dur BWV 1007 zu hören. Ursprünglich nicht für Cello gedacht, sondern für ein Anfang des 19. Jahrhunderts in Wien erfundenes, cello-ähnliches Instrument namens Arpeggione, war Franz Schuberts gleichnamige Sonate a-Moll D 821. Maisky und seine Tochter werden das Stück in der Transkription für Violoncello und Klavier aufführen. Solistisch ist Lily Maisky dann mit Nr. 11 b-Moll und Nr. 12 dis-Moll aus Alexander Skrjabins ?12 Etudes op. 8? für Klavier zu erleben. Außerdem erklingen die Phantasiestücke op. 73 von Robert Schumann sowie die ?Suite populaire Espagnole?, ein von Manuel de Falla komponierter Liederzyklus spanischer Volksweisen, in der Bearbeitung für Cello und Klavier. Das Konzertfinale bestreiten die Maiskys mit Béla Bartóks Rumänischen Volkstänzen Sz 56.

Mischa Maisky, 1948 in Riga/Lettland geboren, studierte bei Mstislaw Rostropowitsch am Moskauer Konservatorium und emigrierte 1973 nach Israel. Später wurde er Schüler des legendären Gregor Piatigorsky. Durch zahlreiche Auftritte mit führenden amerikanischen und europäischen Orchestern sowie mit hervorragenden Kammermusikpartnern wie Gidon Kremer oder Martha Argerich festigte Mischa Maisky seinen internationalen Ruf als Ausnahmecellist.

1987 in Paris geboren, begann Lily Maisky bereits im Alter von vier Jahren mit dem Klavierspiel. Der gemeinsame Auftritt in Dresden ist die Deutschland-Premiere des Duos.

Infos unter www.mdr.de/musiksommer, wenige Restkarten (15 ? 22 ¬): Ticketgalerie; Tel.: 0341/ 14 14 14

Verweise:

http://www.mdr.de


Verantwortlich für den Inhalt: MDR
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