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Mittwoch, 20. Oktober 2021

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Philharmonie Essen und Bochumer Symphoniker vereinbaren Kooperation

Städteübergreifender Zyklus mit Mahler-Sinfonien beginnt ab der Spielzeit 2004/2005


Essen, 19. Februar 2004. Fast zeitgleich zu der Entscheidung des Kommunalverbandes Ruhrgebiet, welche Stadt stellvertretend für das Ruhrgebiet das Banner bei der Bewerbung um die Austragung der "Kulturhauptstadt Europas 2010" tragen soll, ist der Startschuss für ein bedeutendes städteübergreifendes Musikprojekt gefallen, das sowohl die hochkarätige Vielfalt des Kulturangebotes wie auch die Potentiale für die Zukunft in der Metropolregion um Essen herausstellt. Die Bochumer Symphoniker mit ihrem Generalmusikdirektor Steven Sloane und Michael Kaufmann, Intendant der Philharmonie Essen, haben eine mehrjährige Zusammenarbeit vereinbart, die ihren Anfang bereits in der Eröffnungsspielzeit der Philharmonie 2004/2005 nimmt: Die Bochumer Symphoniker werden in Essen unter Steven Sloane einen vollständigen Zyklus der Sinfonien von Gustav Mahler zur Aufführung bringen.

Mit dieser gemeinsamen Konzertreihe bieten die Bochumer Symphoniker und die Philharmonie Essen ihrem Publikum nicht nur die Möglichkeit, alle Sinfonien Gustav Mahlers im Rahmen eines Zyklus zu erleben – sie demonstrieren eindrucksvoll, was bei der Bewerbung zur Kulturhauptstadt stets im Vordergrund stand: Lokale Stärke, Kompetenz und Identifikation können im Einklang stehen mit dem Profil und der Profilierung der Kulturregion, die so reich ist wie keine andere in Europa.

Da die Bochumer Symphoniker bereits im Schönberg-Festival Ruhr – neben den Orchestern aus Dortmund, Duisburg und Essen – engagiert sind, sollte ein Komponist im Mittelpunkt der Zusammenarbeit zwischen Bochum und Essen stehen, der eine große Publikumsgunst genießt und der die immer wieder gelobte volle, energie-geladene Dynamik des Orchesters zur Geltung bringt. Dass Gustav Mahler drei seiner Sinfonien in Krefeld, Köln und Essen zur Uraufführung gebracht hat, zeigt zudem, dass die kulturelle Vielfalt in Nordrhein-Westfalen schon vor 100 Jahren groß war.

Da nicht alle Sinfonien Gustav Mahlers abendfüllend sind, wird ein zweiter großer Komponist zu Ehren kommen, der als Synonym für viele Entwicklungen der Musik und des Selbstverständnisses von Komponisten im 20. Jahrhunderts eine große Rolle gespielt hat: Charles Ives. Der Amerikaner Ives verwendet ähnliche Kompositionstechniken mit vergleichbaren Intentionen wie Mahler: Musik war für beide Symbol einer Gesellschaft ohne Unterdrückung.

Für die Philharmonie Essen, die im Juni 2004 als größtes Konzerthaus im Ruhrgebiet eröffnet wird, bedeutet der Mahler-Zyklus der Bochumer Symphoniker eine wichtige Ergänzung zum bereits bestehenden Philharmonie-Programm der kommenden Jahre. Neben der dominierenden Rolle, die ganz selbstverständlich die Essener Philharmoniker mit ihrem Generalmusikdirektor Stefan Soltesz durch die Abonnement- und Sonderkonzerte einnehmen, und dem Beethoven-Zyklus, den Christoph Spering und "Das Neue Orchester" über mehre Jahre anbieten, wird der Mahler-Zyklus die Musikfreunde der Region über mehrere Spielzeiten begleiten. Pro Saison sind drei Konzerte geplant. Eröffnet wird der Zyklus am 22. Juni 2005 mit der 5. Sinfonie von Mahler; als weiteres Werk steht "3 Places in New England" von Charles Ives auf dem Programm.


Verantwortlich für den Inhalt: Philharmonie Essen
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