> > > "Recital of Restless Paintings" am 26.03.15 in der Berliner Philharmonie
Sonntag, 9. August 2020

Photo: Daniel Ernst, Fotolia LLC

Pressemeldungen im Originaltext

"Recital of Restless Paintings" am 26.03.15 in der Berliner Philharmonie

Auftritt des Künstlers aus Litauen vermittelt eine einzigartige Synthese zweier Kunstarten


Am 26. März, Donnerstag, um 19 Uhr findet im Kammermusiksaal von der Berliner Philharmonie (Herbert-von-Karajan-Straße 1) der Klavierabend mit Videoanimation „Recital of Restless Paintings“ von dem litauischen Pianisten und Maler Viktoras Paukštelis statt.

Die Musikliebhaber erwartet ein historisches Ereignis: der Künstler hat beschlossen, seine Talente zu kombinieren – die Malerei mit dem Klavierspielen und hat die Synthese von zwei Kunstarten geschaffen, welche keinen Analog auf der klassischen Bühne hat. „Recital of Restless Paintings“ ist ein ungewöhnliches Erlebnis, wo der Pianist die Werke von den Komponisten aus der Barock- und Romantikepoche vorspielen wird, während zur gleichen Zeit die Videoprojektionen mit den modernen, ausdrucksvollen, dynamischen und farbigen Malereien von V. Paukštelis gezeigt werden. Die zwei Kunstformen ergänzen einander, die Tonskala wird dank der visuellen Wahrnehmung erweitert, während die Bilder die akustischen Schwingungen erhalten. Der Autor von dem einzigartigen Projekt für die klassische Bühne sagt, dass er der verbindende Faktor von der Synthese der Kunst sei, seine geistigen Erfahrungen und innere Gefühle. Wahrscheinlich wäre es schwierig, die Fabula zwischen den Malereien und den Werken der größten Musikgenies zu ziehen, aber er verspricht, dass “Recital of Restless Paintings“ von seiner inneren Energie begleitet wird. Der Animator Eimantas Pivoriūnas hat geholfen den Malereien auf den Videoprojektionen zum Ausdruck zu kommen und die auf den Gemälden geschilderten ausdrucksvollen und starken Charakter im frechen Gegensatz zu den Regeln geltender klassischen Musik, zum Leben auf der Bühne wiederzurufen.

Nach den Angaben des Künstlers wurde das Projekt bereits in renommierten Konzertsälen Litauens präsentiert, aber die Vorstellung in der weltberühmten Berliner Philharmonie ist sehr aufregend und anspruchsvoll. "Die Traditionen der klassischen Musik existieren in Deutschland schon seit Jahrhunderten, in diesem Land sind viele weltweit berühmteste Komponisten geboren worden. Das Musikverständnis wird hier von einem frühen Alter entwickelt, deshalb stelle ich mir das Berliner Publikum als hochempfindliches Kunstpublikum vor. Ich freue mich auf das Treffen mit den Berlinern im Raum, welches die Musikliebhaber der ganzen Welt zieht“, – teilt seine Gedanken Herr Paukštelis.

Die Konzertgeographie des Pianisten ist sehr umfassend. In den Konzertsälen von den Vereinigten Staaten, den Niederlanden, Frankreich, Schweden, Schweiz, Deutschland, Litauen, Frankreich wird sein Talent immer mit der stürmischen Begeisterung vom Publikum angetroffen. Der berühmte französische Pianist, Professor Jean Marc Luisada hat den Pianisten Paukštelis als einen äußerst sensiblen Künstler beschrieben, der sich durch die intelligente Suche nach den Arbeitsformen, den Ton, voller Volumen und Raum und seine großzügige, eloquente Technik wiederzeichnet. Die Besonderheit und die Originalität von V. Paukštelis bildet seine nicht standardmäßige Interpretation, Vornehmheit, Ausdruckskraft und szenische Mut. Der Künstler schaut in die traditionelle Werke durch das Prisma seiner künstlerischen Persönlichkeit. Die Bühne für ihn ist nicht der Ort, wo eine fixierte musikalische Interpretation angeboten wird. Die reife Vision des Vorspielens dank der Spontanität des Pianisten wird mit der Energie bereichert, wird zum “hier und jetzt“, in der Musik widerspiegeln sich neue emotionale Farben, das Spielen wird malerisch. Nach der Meinung des Künstlers sind die Musik und die Malerei zwei sich ergänzende Komponenten. Die rohe Impulsivität seiner Bilder führt zum experimentartigen Mut auf der Bühne und die visuelle Arbeit mit den Farben bei dem Schaffen von einer Form bildet allmählich das Hören, welches auf die Klavierebene übertragen wird.

V. Paukštelis hat in der Vilniusser Nationaler Kunstschule von K. Čiurlionis und in der zehnjährigen Musikschule von B. Dvarionas gelernt. Weiter folgte das Studium an der Musik und Theater Akademie Litauens (Prof. Azizbekova und Prof. Veronika Vitaitė) mit dem Bakkalaureat-, Magister- und postgradualem Aspiranturabschluss und Kunststudium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg (Lehrer Evgenij Koroliov). Später hat V. Paukštelis an der Musikhochschule Paris “Ecole Normale de Musique de Paris“ (in der Klasse von Prof. Jean Marc Luisada) studiert. V. Paukštelis hat an den Klaviermeisterkursen von weltberühmten Pianisten wie Gary Graffman, Jiří Hlinka, Boris Petrušanskij, Michail Voskresenskij, Anthony di Bonaventura teilgenommen.

Vor 10 Jahren hat V. Paukštelis sein Talent für die Malerei entdeckt. Sein Können hat er von vielen Professionellen, darunter von dem bekannten Künstler Leo Ray aus Israel vervollkommnen lassen. Der Künstler hat mehrere Gemäldeausstellungen veranstaltet, hat an den Gruppenausstellungen mit den anderen Künstlern teilgenommen. Momentan studiert er Malerei an der Kunstakademie Vilnius.

Die Discographie des Pianisten umfasst 2 CDs: die Werke von J.S. Bach, F. Liszt, C. Debussy (2013) und die Werke von J.S. Bach, A. Liadov, A. Scriabin (2014).

Das Programm des Konzerts

Johann Sebastian Bach Französische Suite Nr. 5 G-Dur, BWV 816
Robert Schumann Kinderszenen, op. 15
Jean-Philippe Rameau Aus Pièces de Clavecin: Le Rappel des oiseaux, La Villageoise, Tambourin, Les Tendres Plaintes und Les Tourbillons
Jean-Philippe Rameau Aus Nouvelles Suites de Pièces de Clavecin: La Poule und Les Sauvages Frédéric Chopin Scherzo No 1 Op. 20
Claude Debussy Aus Préludes (Deuxième Livre) Canope und Feux d'artifice.

Die Aktivitäten von V. Paukštelis können Sie im Facebook verfolgen: https://www.facebook.com/victorpaukstelis und auf seiner Seite www.victorpaukstelis.com

Kontakt für weitere Informationen

Manager Eva Breiv
e-mail: info@victorpaukstelis.com
Tel. +370 688 79453
Fond von M.K. Čiurlionis

Verweise:

http://www.berliner-philharmoniker.de/en/concerts/calendar/details/22350

http://www.youtube.com/watch?v=2JmaippMOWc

http://www.youtube.com/watch?v=N7fc9DXRHN4&feature=youtu.be

Bildmaterial:







Verantwortlich für den Inhalt: M.K. Ciurlionis Fond
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