> > > Philharmonie Essen stellt Programm der Eröffnungssaison 2004/2005 vor
Mittwoch, 20. Oktober 2021

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Philharmonie Essen stellt Programm der Eröffnungssaison 2004/2005 vor


<P>26. März 2004 Mit der Vorstellung des Konzertangebotes und der Jahresvorschau für die Spielzeit 2004/2005 setzt die Philharmonie Essen fort, was sie bereits mit dem „Eröffnungs-Zauber“-Programm der Monate Juni und Juli 2004 erfolgreich begonnen hat: Das größte Konzerthaus des Ruhrgebietes geht mit vielfältigen Konzerten, hochkarätigen Veranstaltungen sowie mit internationalen Künstlern in seine erste Saison, wird aber auch die lokalen und regionalen Highlights in der Philharmonie etablieren.</P> <P>Das Programm präsentiert einen bemerkenswerten Reigen an Künstlern und Kompositionen, die der Philharmonie Essen von Beginn an ein unverwechselbares Profil geben werden. 450 Jahre Musikgeschichte mit Werken von Diego Ortíz (1525-1570) bis zu Jörg Widmann (*1973) werden zu erleben sein. Etwa 500 Künstler und Ensembles laden in Alfried Krupp Saal (1900 Plätze) und RWE Pavillon (350 Plätze) zu spannenden Begegnungen ein – den musikalischen Auftakt für die Eröffnungssaison wird am 1. September 2004 das St. Petersburg Philharmonic Orchestra unter Yuri Temirkanov übernehmen.</P> <P>Programmatische Schwerpunkte setzen dabei vor allem die Werke von Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven und Arnold Schönberg. Von Johann Sebastian Bach werden u.a. große Chorwerke (mit dem ChorWerk Ruhr und dem Tölzer Knabenchor), die „Goldberg Variationen“ mit András Schiff, Orgelwerke und Kantaten (u.a. mit Musica Antiqua Köln und Magdalena Kožená oder Christiane Oelze) zu erleben sein. Der Dirigent Christoph Spering und sein auf historische Aufführungspraxis spezialisiertes Ensemble „Das Neue Orchester“ werden etwa in einem auf drei Jahre angelegten Zyklus sämtliche Beethoven-Sinfonien präsentieren. Die erste Saison wird außerdem durch das regionale Schönberg-Festival Ruhr bestimmt, das vom 21. November 2004 bis zum 24. April 2005 in zahlreichen Konzerten das Schaffen des großen Wiener Komponisten beleuchtet und substanziell von der Kunststiftung NRW unterstützt wird. „Die Integration in die bestehende Kultur-Landschaft, die ja im Ruhrgebiet so reich ist wie nirgends sonst in Europa, liegt mir sehr am Herzen. Deshalb wagen wir gleich zu Beginn neben vielen anderen Highlights auch, ein hochkarätiges Schönberg-Festival für das Ruhrgebiet zu veranstalten. Mit einer Leistungsschau der Orchester, Chöre und Ensembles der Region, zahlreichen internationalen Solisten und der Bespielung von vielen spannenden Veranstaltungsräumen in Essen möchten wir zeigen, dass Schönberg zum Repertoire gehört“, so Philharmonie-Intendant Michael Kaufmann. <BR>Weitere bedeutende Schwerpunkte in der ersten Spielzeit der Philharmonie Essen bilden die Kooperation mit dem Deutschlandfunk und dessen Klangkörpern – dem RIAS Kammerchor und dem Rundfunk Sinfonieorchester Berlin – sowie der Zyklus mit sämtlichen Sinfonie Gustav Mahlers mit den Bochumer Symphonikern unter der Leitung von GMD Steven Sloane, der in der Spielzeit 2004/2005 beginnt.</P> <P>Feste Säulen des Konzertjahres sind die vier „In Residence“-Künstler. Der österreichische Künstler HK Gruber beweist in diversen Konzerten seine Vielseitigkeit: Ob als Chansonnier in Friedrich Cerhas 1. Keintate, als Dirigent und Peachum in der „Dreigroschenoper“, als Dirigent des 8. Sinfoniekonzertes der Essener Philharmoniker, als Komponist oder Dozent an der Folkwang Hochschule – Gruber wird die ersten Spielzeiten der Philharmonie Essen entscheidend mitbestimmen. <BR>Der Geiger Frank Peter Zimmermann realisiert in Essen u.a. eine einzigartige&nbsp; Konzertreihe mit „Violinkonzerten der 20er und 30er Jahre des 20. Jahrhunderts“ gemeinsam mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter der Leitung von Marek Janowski oder ein Kammerkonzert mit Heinrich Schiff und Enrico Pace.<BR>Auf dem Gebiet der Kammermusik wird das Petersen Quartett Akzente setzen: Das Streichquartett stellt im ersten Jahr seiner dreijährigen Residency Werke großer Romantiker mit solchen in einen Dialog, die für das Quartett in den letzten Jahren von bedeutenden Komponisten geschrieben worden sind.<BR>Schließlich wird mit dem Jazzpianisten Uri Caine einer der begehrtesten Grenzgänger der Musikszene regelmäßig in der Philharmonie Essen zu Gast sein und hier u.a. seine Projekte „Dark Flame“, „Otello-Syndroms“, „Dances for Isadora“ oder „Diabelli Variations“ präsentieren. Ein Workshop mit Jazz-Studenten der Folkwang Hochschule ergänzt seine Residenzzeit in Essen.</P> <P>Neben dem Alfried Krupp Saal setzt die Philharmonie auch im kleineren RWE Pavillon Akzente: Künstler wie Schnuckenack Reinhardt, Susi Hyldgaard, Jakub Cizmarovic, Banda Stagione oder die Tiger Lillies spannen den Bogen vom Jazz über die Klassik bis hin zum „Kaleidoskop“. Die Philharmonie Essen setzt damit von seiner Eröffnung an auf ein für einen Konzertsaal neues Profil, das neben den bekannten Programmen eine deutliche Ausweitung des Angebotes für neue Publikumsgruppen erschließt. Michael Kaufmann: „Es ist uns sehr wichtig, dass unser Programm die vielfältigen und lebendigen Möglichkeiten des Musik ohne Grenzen aufzeigt und die Musikfreunde aller Genres zu uns einlädt. Ich bin mir sicher, dass sich unser Wunsch nach einem anspruchsvollen und weltoffenen Programm auch vermitteln wird. Das wunderbare neue Haus besitzt dafür alle Möglichkeiten.“</P> <P>Der Vorverkauf für die Konzerte der Spielzeit 2004/2005 beginnt in der Regel vier Monate vor dem jeweiligen Veranstaltungstermin. Karten sind ab diesem Zeitpunkt im Karten- und AboBüro der Theater &amp; Philharmonie Essen GmbH (Tel. 0201/8122-200 bzw. unter <A href="mailto:abobuero@theater-essen.de">abobuero@theater-essen.de</A>), an Ticket-online-Verkaufsstellen, in der Toruristikzentrale Essen sowie im EMG-Ticketshop in der Mayerschen Buchhandlung&nbsp; Essen (Ticket-Hotline 0201/88-72333) und im Internet unter <A href="http://www.ruhr-ticket">www.ruhr-ticket</A> .de und <A href="http://www.philharmonie-essen.de">www.philharmonie-essen.de</A> erhältlich.</P>


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